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Erdpenhausen

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Erdpenhausen - ein dolles Dorf !
 

Erdpenhausen ist mit 103 Einwohnern und 27 Wohnhäusern das kleinste Dorf der Gemeinde Alheim. Es liegt zwischen Hergershausen und Niedergude im Gudetal, einem Seitental des Fuldatales, in einem Dreieck zwischen Melsungen, Spangenberg und Rotenburg. Durch Erdpenhausen führt die Landstrasse 3304. Sie ist die einzige durchgehende und öffentliche Verbindung für Kraftfahrzeuge und Radfahrer. Die Fahrtzeit nach Heinebach beträgt ungefähr 5, nach Rotenburg ungefähr 8 Minuten.

 

Durch die Tallage hat sich zwischen Erdpenhausen und Hergershausen, aber auch zu Nieder- und Obergude eine enge Verbindungen entwickelt, die sich in der Sammelbezeichnung "der Gudegrund" wiederfindet.

 

So gibt es ein gemeinsames Kirchspiel mit Sitz in Obergude. Erdpenhausen hat keine eigene Kirche und besucht die Kirche in Hergershausen. Ebenso liegt der gemeinsame Friedhof in Hergershausen. Auch der Kirchenvorstand wird für Erdpenhausen und Hergershausen gemeinsam gewählt, wobei zwei Mitglieder aus Erdpenhausen und vier aus Hergershausen kommen. Kindergottesdienst findet alle zwei Wochen im Wechsel zwischen Hergershausen und Erdpenhausen statt.

 

Wirtschaftlich ist Erdpenhausen geprägt von der Land- und Forstwirtschaft. Im Dorf gibt es zwei Haupt- und zwei Nebenerwerbslandwirte und zahlreiche Privatwaldbesitzer. Einer Eigentümergemeinschaft von zwölf Hergershäusern und Erdpenhäusern als "Interessentenwald" gehören 32 ha Waldfläche in der Gemarkung Erdpenhausen.

 

An öffentlichen Gebäuden gibt es in Erdpenhausen ein Dorfgemeinschaftshaus mit Glockenturm (Glockenturm Baujahr 1951, DGH Baujahr 1981) und ein Feuerwehrgerätehaus (Baujahr 2000).

Öffentliche Einrichtungen sind die Waldbühne mit dem Ehrenmal, die Alheimer-Schutzhütte und der Kinderspielplatz am Alheimerweg.

 

In die Medien kam Erdpenhausen durch die Reihe "Aufbruch in den Alltag" (AidA) der Hessenschau am 23.10.2004. Doch das war nicht alles, denn im Mai 2005 wurden wieder die Ärmel hochgekrempelt. Es ging um die Teilnahme an "Hessens dollstes Dorf". In der Vorrunde konnte sich das kleine Dorf souverän gegen 4 andere Dörfer durchsetzen. Doch im Halbfinale musste man sich gegen das 5 mal so große Ohmes im Vogelsberg mit 67 % : 33 % TED-Anrufern geschlagen geben. Dennoch sind sich die Erdpenhäuser sicher:

 

Erdpenhausen, das ist mehr als Kühe, Wald und Feld,

im Gudegrund da leben wir, im dollsten Dorf der Welt.

 

Hier kann der Schmiedegarten besichtigt werden.

 

Erdpenhausen gewann in den Jahren 2002 und 2011 den Preis "Unser Dorf".

 

Informationen zu den Orstvorstehern finden Sie hier.