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BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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ALHEIM Erlebnis-Radtour Nr. 4

Vorschaubild

Länge: 15 km

Höhenunterschied: 70 m

Steigungen: 3 - 7 %

 

Start ist in Baumbach. Dem Hessischen Fernradweg R 1 folgend, überqueren wir die Fulda und biegen dann vor dem ehemaligen Bahnhof Baumbach nach links in die Fuldaaue Richtung Heinebach ab. Nach 1 km liegt links neben dem Radweg das Naturschutzgebiet (NSG) "Kiesgrube bei Baumbach". Hier stoßen wir auf eines der Kunstobjekte, die "Weidenkugel", des Alheimer "Kunst in der Landschaft"-Projektes, das sich über das gesamte Gemeindegebiet erstreckt. Ein Aussichtsturm mit Bänken lädt zum Beobachten der Tierwelt in der Fuldaaue ein. Anschließend fahren wir durch die weite Flußaue nach

Heinebach.

Wir erreichen den Ort durch die Unterführung des Bahnhofes und gelangen nach Überquerung der Bundesstraße 83 zur Ortsmitte.

Besonders ansprechend ist der restaurierte alte Ortskern um die evangelische Pfarrkirche. In Heinebach befindet sich neben den Angeboten für den täglichen Bedarf, der ärztlichen Versorgung und einer Fahrradreparaturwerkstatt auch der gewerbliche Schwerpunkt Alheims. Besonders die Bewirtung in den freundlichen Gaststätten (z.B. "Am Gänsemarkt" oder Landgasthaus Gundlach) und Radler freundlichen Pensionen (wie die Pension Hofmann) lädt Gäste zur Einkehr ein. Auf der Gemeideverbindungsstraße verlassen wir den Ort in Richtung Niedergude. Am Ortsausgang lassen wir den Festplatz und die Tennisplätze rechts liegen und passieren linker Hand den Hundetrainingsplatz und die Fischteiche im Sparnhagen. Kurz vor der Anhöhe nach Niedergude besteht die Möglichkeit, den neu eingerichteten Kulturhistorischen Rundwanderweg zum Heineberg anzufahren. Nicht nur eine besonders schöne Aussicht belohnt den kurzen Anstieg, interessant ist auch die Informationstafel, welche die archäologischen Funde der Ausgrabungen auf dem Heineberg darstellt. Auf der folgenden Abfahrt bietet sich ein ausdrucksvoller Anblick des "Auheimers", 549 m hoch und Namensgeber der Gemeinde. Ein neuer Rastplatz lädt zum Anhalten ein. Die weidenden Rinderherden an den Grünlandhängen des Hänspalt sind Beispiel einer liebenswerten Kulturlandschaft. Der Sportplatz für die Dörfer im Gudetal liegt linksseits vor dem Ortseingang von

Niedergude.

Zur Dorfmitte kommen wir am Spielplatz und am Dorfgemeinschafthaus vorbei. In der Dorfmitte befindet sich die 1829 erbaute Fachwerkkirche mit der denkmalgeschützten Dorflinde. Die historische Bausubstanz des Ortskerns um die Kirche wird bis heute noch stark durch landwirtschaftliche, dörfliche Siedlungsstrukturen bestimmt. Der Übergang zur freien Landschaft ist durch einen dorftypischen Obst- und Grünflächengürtel gekennzeichnet. Niedergude wurde 1999 als Regionalsieger im Wettbewerb "Unser Dorf" ausgezeichnet.

Bei der Kirche biegen wir nach rechts auf die L 3304 ab und fahren talabwärts entlang des Gudebaches. Am Ortsausgang kann der Naturschutzlehrbiotop der Jugendnaturschutzgruppe "Wiesel" mit Teich und Wasserrad besichtigt werden. An dieser Stelle kann auch ein Abstecher zum Wassererlebnispfad, der bereits an einer Quelle in Obergude beginnt, unternommen werden.

Richtung Erdpenhausen kommen wir nun an der Steckmühle, die als sog. "Notmühle" noch ein eigenes Wasserrecht besitzt, vorbei.

Erdpenhausen,

als kleinster Ortsteil Alheims, ist landwirtschaftlich geprägt und besitzt neben Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrgerätehaus noch eine versteckt im Wald liegende Freilichtbühne, die auf Nachfrage besichtigt werden kann.

Weiter geht es nun nach

Hergershausen.

Das 750 Jahre alte Dorf, mit Dorfgemeinschaftshaus, Spielplatz und Feuerwehrgerätehaus, umgeben von alten Bäumen, lädt zum Anhalten und Verweilen ein. Die Kirche liegt in erhöhter Lage inmitten des Dorfes. Als rechteckiger Saalbau mit eingezogenem Chor wurde sie mehrmals ergänzt. Mehrere ausdrucksvolle, denkmalgeschützte Fachwerkhofanlagen vervollständigen den Dorfkern. Der Hauptstraße (L 3304) folgend, fahren wir nun talwärts parallel zum Gudebach Richtung Grundmühle. Als unterste der ehemaligen Mühlen im Gudetal liegt sie am Rande des Fuldatales. Hier angekommen, biegen wir nach links auf die asphaltierte Straße parallel zur B 83 ab. An der nächsten Kreuzung ist ein Abstecher zum Hotelrestaurant "Hof Guttels", das in einem idyllischen Waldwiesentälchen liegt, immer lohnenswert. Wir überqueren nun die Bundesstraße 83 (besondere Vorsicht ist geboten) und biegen nach der Bahnbrücke nach rechts in die Fuldatalaue in Richtung des Rotenburger Ortsteiles Braach ab und fahren danach gleich wieder nach rechts auf den hessischen Fernradweg R 1 (der Radwegebeschilderung folgend) flussabwärts entlang der Fulda nach Baumbach. Am Ortsausgang von Braach liegt linker Hand das modernste Zentralklärwerk im mittleren Fuldatal. Anschließend genießen wir den besonderen Blick einer weiten offenen Flußauenlandschaft, wo noch der Fischadler jagt und auch der Ruf des Wachtelkönigs zu hören ist, bis wir nach ca. 3 km wieder zum Ausgangsort Baumbach zurückkehren.