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BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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ALHEIM Erlebnis-Radtour Nr. 2

Vorschaubild

Länge: 20,5 km
Höhenunterschied: 175 m
Steigungen: 3 - 7 %

 

Start ist am Radweg R 1 beim Heinebacher Freizeitsee. Die Route führt auf der K 67 über die Fuldabrücke nach

Niederellenbach.

Sehen Sie hier die historische Wehrkirche aus dem Jahr 1589. Der romanische Saalbau mit Fischgrätenmauerwerk ist umgeben von einer Wehrmauer mit Schießscharten, wo unsere Vorfahren in kriegerischen Zeiten Zuflucht suchten. Wir bleiben auf der Durchgangsstraße in Richtung Oberellenbach, biegen am Ortsausgang nach rechts ab und folgen dem ausgebauten Feldweg auf die Anhöhe des Weinberges und genießen die herrliche Aussicht über das Fuldatal. Nach der Überquerung des Südberges in südöstlicher Richtung führt uns eine ca. 600 m lange steile Abfahrt zurück ins Tal. Der eindrucksvolle Blick auf die 650 Jahre alte Riedmühle ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Bis

Oberellenbach

sind es weitere 400 m. Rechts des Weges liegen die beeindruckenden Steilwände der Oberellenbacher Gipsbrüche. Hier biegt man nach links in den 850-jährigen Ort ein. Richtung Ortsmitte befindet sich links das Fachwerk-Pfarrhaus aus dem Jahre 1609. Weiter geht es über den neugestalteten "Grenzebachs Platz" zum Dorfladen/Dorftreff (Teil des EXPO 2000-Projektes Dorf 2000) mit Info-Punkt. Anschließend liegt rechts das Gasthaus Kambach mit Biergarten. Dem Weg folgend gelangen wir zur evangelischen Kirche mit spätgotischem Chorturm aus dem 16. Jhdt. Während der Renovierung der Kirche im Jahr 1981 wurden bei Ausgrabungen im Inneren jedoch noch wesentlich ältere Funde gemacht. Der ehemalige Wehrkirchhof mit seiner hohen Ringmauer grenzt die vorgelagerte historische Gerichtsstätte mit der ehemals alten Linde (Naturdenkmal) aus. Hinter der Kirche kommen wir nun zum ökologisch wirtschaftenden Demeter-Betrieb "Kirchhof" (Teil des EXPO 2000-Projektes Dorf 2000) mit Hofkäserei und Hofladen.

 

Danach fahren wir zurück zur Ortsdurchfahrt nach rechts Richtung Jugend- und Freizeitheim. Dort sehen wir eines der Kunstobjekte des Alheimer "Kunst in der Landschaft"-Projektes, das sich über das gesamte Gemeindegebiet erstreckt. An der Kreuzung geht es nach rechts auf die K 67, um nach 200 m nach links auf die K 66 Richtung Licherode abzubiegen. Es folgt nun ein ca. 1 km langer Anstieg, vorbei an einem weiteren "Kunst in der Landschaft"-Projekt, der "Landschaftsspur". Wir passieren den Abzweig zum Sport- und Grillplatz Oberellenbach zur Höhe des Kombachkopfes als Ausläufer des Knüllgebirges. Die anschließende längere Abfahrt führt uns am Grillplatz Licherode vorbei in den Ortsteil

Licherode

und dort zum Ökologischen Schullandheim und Tagungshaus - ÖSTLi, (EXPO 2000-Projekt). Direkt gegenüber befindet sich der Ahrenshof, ein direktvermarktender landwirtschaftlicher Betrieb und nur ein kleines Stück weiter auf der rechten Seite das "Lindenlädchen" (Belieferungsverbund Dorfläden, Teil des EXPO 2000-Projektes Dorf 2000). Licherode war einst eine Ansiedlung mit eigenem Gerichtssitz. Die ehemalige Gerichtsstätte mit Steintisch und ca. 800 Jahre alter Gerichtslinde, deren Astwerk abgestützt werden muss, wird von einer polygonalen Trockenmauer umgeben. Dieser "Thing-Platz" ist durch die etwa 800 Jahre alte Gerichtslinde heute einer der besterhaltenen historischen Dorfgerichtsplätze in Waldhessen. Hier in der Dorfmitte befindet sich auch die Kirche. Sie wurde bereits 1786 teilweise abgerissen und an gleicher Stelle als Saalbau mit Haubendach im Jahre 1804 neu eingeweiht. Die Kanzel hinter dem Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist vermutlich von der vorherigen Kirche übernommen worden.

Am Lindenlädchen fahren wir der Beschilderung folgend, auf dem festausgebauten Feldweg in Richtung ICE-Trasse. An der Tunnelkappe der Schnellbahntrasse kann der Naturschutzlehrbiotop des ÖSTLi besichtigt werden. Anschließend geht es talwärts zurück zur K 66 mit dem Regionalradweg R 12, vorbei am Landgasthof "Alte Mühle" mit Campingplatz, über die L 3225 durch Wichte und Neumorschen. Hier überqueren wir die Fuldabrücke und biegen direkt danach, noch vor der B 83, nach rechts auf den Hessischen Radwanderweg R 1 Richtung Heinebach. Wir kommen vorbei am Naturschutzgebiet (NSG) "Fuldatal bei Konnefeld", einem verlandeten Fuldaaltarm mit Restwasserflächen und Röhricht Beständen, die besonders für die Vogelarten der Auenlandschaft von Bedeutung sind. Anschließend fahren wir durch die weite Flussaue zum Ausgangspunkt der Tour nach

Heinebach

wo der Freizeitsee mit dem originellen Biergarten, dem Alheimer Schlachtschiff, oder Heinebachs gepflegte Gastronomie, als Abschluss der Rundfahrt genutzt werden können.