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Erneuerbare Energien

Alheim auf dem Weg in eine eigenständige Energieversorgung über erneuerbare Energien

 

Unglaublich… ergiebige Ölquelle in Alheim!


Wussten Sie schon, dass jährlich 4,5 Mio. Liter aus dem Waldboden der Gemeinde Alheim sprudeln?


Mit dieser nachhaltigen Kernaussage informiert Elektro Kirchner und Sonnensysteme ihre Kunden und weist darauf hin, dass täglich 2,6 Festmeter Holz in unserer kleinen Gemeinde Alheim stündlich nachwachsen und umgerechnet jährlich 4,5 Millionen Liter Erdöl einsparen.


Und in der Tat, nachwachsende Rohstoffe wie Holz oder auch die Wertstoffe, die als Buschwerk oder ähnliches jedes Jahr in der Gemeinde Alheim von Privateigentümern oder von der Gemeinde Alheim abgeholzt werden, würden sicherlich bei einer entsprechenden Nutzung als Hackschnitzel oder Pellets dazu führen, dass unsere Energiekosten in den Haushalten erheblich sinken könnten. Heizen mit Holz oder mit Erzeugnissen daraus, heißt: Bis zu 50 Prozent der laufenden Heizkosten zu sparen.


Mit dieser Frage beschäftigt man sich in der Regel nicht im Sommer, sondern wir sind uns nicht nur nach einem kalten Winter einig:

 

"Heizkosten und die Energiepreise sind ein heißes Thema."


Die Rohölpreise haben sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. Weitgehend parallel dazu entwickelten sich die Heizölpreise, mit einiger Verzögerung auch die Erdgas- und Strompreise.

Dazu entwickelten sich die Gewinne der Monopolisten in dieser Branche zum Positiven.
 
Und eine Rücksichtnahme auf die Einkommensverhältnisse der Verbraucher ist von den Großkonzernen nicht zu erkennen oder kann vielleicht auch nicht erwartet werden, denn die Aktionäre freuen sich, wenn der goldene Euro über die Gewinne fließt. Egal, wie er erzeugt wird! Eine Entwicklung also, die sich angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen garantiert nicht ändern wird, denn:
 
- die fossilen Ressourcen werden weniger
- der weltweite Energiehunger wächst
- die Erdölförderung in Krisenregionen ist extrem labil und anfällig.
 
Unter diesen dramatischen Kostenentwicklungen ist es einfach angebracht, dass die Nutzung von nachhaltigen Energiegewinnungsquellen ernsthaft auch in den Fokus jeder einzelnen Gemeinde, wie z.B. in Alheim, rücken sollte.
 
Jede Gemeinde sollte sich dem bewusst sein und sich ein Leitbild geben, dass die Energie die die Bürgerinnen und Bürger in der Kommune verbrauchen, zum großen Teil wieder durch regional nachwachsende Brennstoffe oder durch Sonnenenergie erzeugt wird. Für die Gemeinde Alheim wurde ein solches Leitbild der nachhaltigen Energiesicherung entwickelt, wonach 80 Prozent der verbrauchten Energie bis zum Jahre 2015 auch wieder in der Gemeinde erzeugt werden. Dieses Ziel ist mit über 111% erreicht, denn schon jetzt sorgen diese Maßnahmen dafür, dass über 7,5 Millionen kWh Strom/Energie des/der verbrauchten Stromes/Energie in den Haushalten von Alheim rechnerisch wieder in Alheim über erneuerbare Energien produziert werden.


Zudem konnten über 210 neue Arbeitsplätze und 25 Ausbildungsplätze über die erneuerbaren Energietechniken geschaffen werden.


Alheim setzt voll auf Sonnenenergie - denn die Sonne schickt keine Rechnung - und flankierend dazu auf Energiegewinnung durch Biomasse und nachwachsende Rohstoffe.
 
Für jeden Bürger müsste klar sein, dass die Brennstoffkosten bei der Nutzung von Biomasseheizsystemen weit unter dem von Ölheizungen liegt und jede Kommune kann zudem erfreulicherweise der Bevölkerung mitteilen, dass die Preise für Brennholz insgesamt stabil geblieben und in unserer waldreichen Gegend mehr wie genug vorhanden sind. Daher dürfte es logisch sein, dass wir das besondere Augenmerk neben der Energiegewinnung durch die Sonne natürlich auch auf den Einsatz von Biomasse legen sollten und dies zu Recht. Denn in unserer Region gibt es ein enormes Potenzial an erneuerbaren Energiestoffen wie: Waldhackgut, Stroh und nachwachsende Rohstoffe, die einfach nur genutzt werden oder durch die Landwirtschaft für die Energiegewinnung produziert werden brauchen.
 
Nur über diesen Weg können wir unseren Landwirten wirtschaftlich die Existenz sichern! Mit dieser derzeit noch "brachliegenden Energie" könnten wir eine Wende in der Region, im Hinblick auf die Energiebewirtschaftungskosten in der Breite, sicherlich schaffen. Wenn zudem innovative Investoren dafür sorgen, dass diese Form der Energiegewinnung und Bereitstellung von Strom und Wärme organisiert wird und die Haushaltungen oder auch unsere Betriebe mit billigerer Wärme versorgt werden.
 
Die Umsetzung dieser regionalen Energieversorgungsvision wird eventuell als ein wenig überzogen empfunden, aber gerade innovative Jungunternehmer und Landwirte sind daran interessiert ein solch unabhängiges Energieversorgungs- und Herstellungssystem in Alheim aufzubauen, was natürlich von Seiten der Gemeinde Alheim konsequent unterstützt wird. Die Gemeinde Alheim wird die Rahmenbedingungen schaffen, dass diese unabhängige Energieversorgung und Herstellung möglich wird, denn auch für den Wirtschaftsstandort Alheim ist dies ein wichtiger Akzent. Niedrige Wirtschafts- und Energiekosten führen dazu, dass dies für Betriebe die ansiedlungswillig sind als wichtiges Pro-Argument gewertet wird. Nur so können Arbeitsplätze geschaffen werden und auch junge Familien könnten die Gemeinden in der Pro Region mittleres Fuldatal als äußerst attraktiv einschätzen und dahin umziehen.
 
Es reicht daher nicht, wenn wir von der Zukunft reden, sondern wir müssen sie auch ermöglichen und jene, die sich schon heute ernsthaft um sie bemühen, ernsthaft fördern.
 
Daher können wir uns in Alheim glücklich schätzen, dass Innovation, Qualifikation, Lebensqualität und der Einklang mit der Natur- und Nachbarschaft dazu geführt haben, dass in Alheim eine ganze Reihe von hervorragenden Projekten, wie z. B. der Solarpark "Sonnen-Ei" oder auch das Energiekompetenzzentrum in Heinebach entstanden sind und heute Fachbesucher aus der ganzen Welt anziehen. Unsere Region braucht einfach innovative Firmen, aber vor allen Dingen auch innovative Firmenchefs, die dafür sorgen, dass wir in den Bereichen Energie und neue Technologien, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit einfach spitze sind.

 

Die Gemeinde Alheim ist sehr stolz, dass wir mit dem Unternehmen rund um den Chef "Lars Kirchner" einen sehr hohen Bekanntheitsgrad genießen und das Unternehmen und die Gemeinde Alheim in der Solarbranche sicherlich mehr wie bekannt sind.
 
So freut sich Alheim darüber, dass sich nach der Gründung der Firmen Elektro Kirchner GmbH, Sonnensysteme Projektgesellschaft mbH und KDS Solarpark Mittleres Fuldatal GmbH & Co. KG, die KW Energiemanagement GmbH, die Biogasanlage und der Forstbetrieb Frank Holstein, als Hackschnitzel-Produzent, in unserer fortschrittlichen Gemeinde gegründet haben.
 
Das Interessante und Vorbildliche an den Neugründungen ist zudem die Tatsache, dass nunmehr junge Unternehmer neuen Schub in die Wirtschafts-region bringen werden.
 

Unabhängiger werden! Es senkt den Importbedarf bei fossilen Energieträgern und verringert somit zudem den Kaufkraftabfluss ins Ausland.

 

Zudem freuen wir uns darüber, dass immer mehr Häuslebauer und Hausbesitzer immer mehr umweltbewusst und zukunftsorientiert denken, wenn es ums Heizen und den Energieverbrauch geht, denn "Klimaschutz geht jeden etwas an".

 

Und dass Klimaschutz für die Gemeinde Alheim wichtig ist zeigt, dass sie eine der ersten 20 Kommunen in Hessen ist, die sich besonders für den Klimaschutz in ihrer Region einsetzt und engagiert. Die Charta für den Klimaschutz ist im Rahmen eines Projektes der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins Leben gerufen worden. www.hessen-nachhaltig.de