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Hessischer Klimaschutzpreis 2007

Alheim erhält Klimaschutzpreis und 5.000 Euro Preisgeld

Vor kurzem konnte die Gemeinde Alheim einen weiteren Preis in Empfang nehmen. Bei dem Landeswettbewerb „Unsere Kommune ist klimaaktiv“ steht in der Kategorie „Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohner“ Alheim auf der obersten Stufe der Siegertreppe und gewann den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Die Ehrung nahm Bürgermeister Georg Lüdtke im Rahmen des 11. Hessischen Klimaschutzforums in der Kasseler Stadthalle aus den Händen des Hessischen Umweltministers Wilhelm Dietzel entgegen.

Mit dem Klimaschutzwettbewerb „Unsere Kommune ist klimaaktiv“ werden Kommunen mit besonderem Engagement für die Klimaschutz prämiert. Die prämierten Kommunen sind mit ihren Klimaschutzaktivitäten Vorbild für andere Kommunen. Sie zeigen auf, wie mit Maßnahmepakten aus technischen Einzelmaßnahmen und planerischen / infrastrukturellen Maßnahmen im lokalen Bereich, wirtschaftlich Klimaschutz betrieben werden kann und das sich dadurch eine Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger ergeben kann. So heißt es aus dem Ministerium.


Von besonderem Interesse sind dabei das technische Innovationspotenzial und im planerischen / infrastrukturellen Bereich die getroffenen positiven Abwägungen mit Bezug zum Klimaschutz. „Gute Praxis bei der Durchsetzung auf kommunaler beziehungsweise lokaler Ebene, sowie die dafür angewandten flankierenden Instrumente sollen gefunden und ausgezeichnet werden, denn wir möchten andere Kommunen zum Nachmachen bewegen“, so der Minister.
Der Wettbewerb wurde in zwei Kategorien durchgeführt. Die eine Kategorie umfasst Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern, die zweite Kategorie Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern. „Hierdurch wird den jeweiligen Randbedingungen der Kommunen Rechnung getragen, vor allem was die jeweils einsetzbaren Ressourcen betrifft“, führte Dietzel weiter aus.


„Den ersten Preis in der Kategorie „Kommunen mit weniger als 50.000 Einwohnern“ von 5.000 Euro erhält die Gemeinde Alheim, eine vergleichsweise kleine Gemeinde mit nur rund 5350 Einwohnern. Alheim setzt systematisch das im Leitbild der Gemeinde verbindlich verankerte Ziel um, 111 Prozent der in den Haushalten benötigten Energie aus erneuerbarer Energie zu erzeugen. „Besonders pfiffig ist das Projekt ‚Sonnenei’ eines ortsansässigen Biogeflügelhofes, bei dem die im Freilaufbereich der Hühner vorhandenen, beweglichen Schutzhütten durch eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung herangezogen werden. Strom für 150 Haushalte wird so erzeugt“, erläuterte der Minister.“


Die Freude bei Bürgermeister Georg Lüdtke und seinem aktiven Unterstützerteam im Bereich der erneuerbaren Energiegewinnung und Umwelt- und Naturschutz ist natürlich riesig, denn die Gemeinde Alheim wurde in diesem Jahr schon mit dem Deutschen Solarpreis 2007, als Naturschutzkommune 2007 und mit einer Urkunde als familienfreundliche Kommune ausgezeichnet. „Jetzt sind wir auch noch Klimaschutzkommune 2007“, freut sich Bürgermeister Lüdtke. Er ist sich sicher, dass die jahrelange mühevolle Projektarbeit Früchte trägt. „Neben der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Gemeinde – über 100 wurden allein in den letzten zwei Jahren im Bereich der erneuerbaren Energietechnik in der Gemeinde geschaffen – zeigen diese bundes- und hessenweite Auszeichnungen, welch hohe Anerkennung der Arbeit in der Gemeinde überregional zu Teil wird. Und damit beweisen sie, dass die Gemeinde auf dem richtigen Weg ist! Jeder geschaffene neue Arbeitsplatz sichert den Lebensstandard der Familien und ich bin mir sicher, dass noch viele weitere am Wirtschaftsstandort Alheim und in der Pro Region Mittleres Fuldatal geschaffen werden“ unterstreicht Bürgermeister Georg Lüdtke abschließend.

 

Klimaschutzwettbewerb 2007