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BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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Alheim ist Modellkommune


Modellkommune

Alheim ist Modellkommune für Nachhaltigkeit -

Auszeichnung durch die UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“


Alheim ist Modellkommune der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Die Auszeichnung nahm Bürgermeister Georg Lüdtke am 09. Februar 2011, anlässlich einer Tagung im Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien der Kirchner-Solar-Group vom Berliner Zukunftsforscher Professor Dr. Gerhard de Haan entgegen. „Alheim ist eine der dynamischsten Kommunen in Sachen Nachhaltigkeit in ganz Deutschland. Das hat eine besondere Auszeichnung verdient“, so de Haan. Als Modellkommune nimmt Alheim an einem Programm zur Stärkung und Ausweitung von Netzwerken im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung teil. „Wir sind stolz darauf, eine von fünf Kommunen in Deutschland zu sein, die für dieses Projekt ausgewählt worden sind“, sagte Bürgermeister Lüdtke. „Das Programm schafft neue Entwicklungsperspektiven für Alheim und für alle Kommunen in der Region.“

 

Bei der Auftaktveranstaltung des Projektes mit dem etwas technischen Namen „Qualitätssicherung in Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (QuaSi BNE) kamen mehr als 20 Pädagogen, Unternehmer und Vertreter der Kommune und des Kreises zusammen. Bürgermeister Lüdtke verwies in seiner Begrüßungsrede darauf, dass das innere Leben Alheims sehr stark von den vielen ehrenamtlichen Initiativen der Bürgerschaft zum Thema der Nachhaltigkeit profitiert. Gemeinsam mit den nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen in der Region sei das ein großes Pfund für eine gute Gestaltung der Zukunft.

 

Elke Künholz, 1. Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, betonte in ihrem Grußwort die Dringlichkeit, Nachhaltigkeit als durchgängiges Prinzip im Kreis zu verankern. „Es gibt keine zweite Welt, wir müssen bei uns anfangen, wieder vernünftig und rücksichtsvoll mit ihr umzugehen“, sagte Künholz. In seiner Einführung zum Programm griff Professor de Haan diesen Gedanken auf. Er fordert, Wirtschaftswachstum künftig stärker in Feldern zu suchen, die den Wohlstand der Bürger vor Ort mehren.

 

Das Programm QuaSi BNE wird drei Jahre lang die Arbeit der Netzwerke für Nachhaltigkeit in Alheim und Umgebung begleiten. Ein bei der Auftaktveranstaltung einberufener Qualitätszirkel wird sich künftig mindestens vier Mal im Jahr treffen, um die Arbeit vor Ort zu koordinieren. Wissenschaftlich begleitet wird das Programm von der Freien Universität Berlin, die die Projektergebnisse für andere Kommunen in Deutschland nutzbar machen möchte.

 

www.quasi-bne.de