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BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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Erneut Gemeinde der Weltdekade

Alheim, 17. September 2010

 

Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zeichnet die Gemeinde Alheim zum wiederholten Male als Gemeinde der Weltdekade aus.


Die vielfältigen hervorragenden Maßnahmen der Gemeinde Alheim, um die Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Bildungslandschaft umzusetzen, überzeugte die Jury davon, dass der Gemeinde Alheim auch für 2010/2011 die Auszeichnung „Gemeinde der Weltdekade“ gebührt.

 

Zum zweiten Mal wurde die Gemeinde Alheim zusammen mit Frankfurt am Main als Gemeinde der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Kaisersaal des Frankfurter Römer ausgezeichnet. Professor Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade, würdigte in seiner Laudatio die zielorientierte und erfolgreiche Ausrichtung der Gemeinde Alheim in den Bereichen der regenerativen Energien, Klima- und Naturschutz, Natur- und informeller Tourismus in der Region.


Besonders lobend hob Professor Dr. Gerhard de Haan die konsequenten Umsetzungsschritte im Bereich generationenübergreifendes Lernen und die neuen Ansätze einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung über eine Gesundheitsschule in Alheim hervor und stellte fest, dass sich die kleine nordhessische Gemeinde, 2008 als erste Kommune in Deutschland überhaupt neben den Städten Hamburg, Heidelberg, Bonn sowie Neumarkt in der Oberpfalz ausgezeichnet, sich prächtig in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt habe. „Würde man all die Alheimer Initiativen zum Thema Nachhaltigkeit auf die 684.562 Einwohner der Rhein-Main-Metropole hochrechnen, dann müssten es in Frankfurt am Main 500 Projekte sein“, so Gerhard de Haan. Alheim stehe als leuchtende Gemeinde da, wo wundervolle nachhaltige Aktivitäten, die durchaus für gute Beispiele anderer Kommunen dienen, vorzufinden sind und führte weiterhin aus: „Das Konzept, das hinter den vielfältigen Alheimer Modellprojekten steht, ist das Leitbild der Bildung für nachhaltige Entwicklung, dem Alheim in all seinen Projekten verpflichtet ist“. In Alheim geht es nicht nur um nachhaltiges Wirtschaften, sondern auch darum, wie vor allen Dingen Kindern, aber auch Erwachsenen vernetztes Denken in ökologischen Kreisläufen nahe gebracht werden kann. Dies zeige auch die hohe Anzahl von Projekten der BNE Aktionstage in Kürze, worin man sich mit wundervollen Themen von Seiten der Kindertagesstätten und des Seniorenbeirates beschäftige.


Als äußeren Beweis, dass Alheim viel zu bieten hat, führten die Kinder der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Füße“, unter der Leitung von Michaela Birnbaum, das Musical „Gänseblümchen“ auf. Die Zuhörer im voll besetzten Kaisersaal waren hellauf begeistert. Damit konnten die Kinder aus Alheim die Herzen aller Teilnehmer im Sturm erobern und bereicherten gekonnt die Auszeichnungsfeierlichkeiten. Auch über die große Anzahl der mit angereisten Bürgerinnen und Bürger zeigte sich der Vorsitzende des Nationalkomitees der UN-Dekade, Professor Dr. Gerhard de Haan, sehr erfreut. Dies zeige, dass der eingeschlagene Weg in der Gemeinde richtig sei und führte weiter aus: „Die Gemeinde Alheim hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, wie innovative Denkansätze gerade auch im Bildungsbereich der Alheimer Kindertagesstätten aber auch bei den Erwachsenen im Seniorenbereich konsequent in kommunales Handeln äußerst erfolgreich umgesetzt werden. Dieses äußerst hohe Engagement hat die UN-Dekaden Jury davon überzeugt, die Gemeinde Alheim erneut für die Jahre 2010/2011 als UN-Dekaden Gemeinde auszuzeichnen“, und übergab Bürgermeister Georg Lüdtke die Auszeichnungsurkunde sowie die UN-Dekaden Bannerfahne. Als Dank für die großartige Musical-Aufführung und die nachhaltige Bildung in den Kindertagesstätten bekam die Gemeinde eine zweite Fahne, die in Zukunft vor
dem „Haus der kleinen Füße“ wehen wird.


„Ein wunderschöner Tag“, so das Fazit der mitgereisten Alheimerinnen und Alheimer, „und eine großartige Auszeichnung für uns in Alheim“. Die Freude war riesengroß, auch bei den Kindern. Es hat ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie im Bus während der Heimfahrt nicht mehr zu halten waren und sangen: Jetzt feiern wir die ganze Nacht!

 

Es grüßt Sie

 

Georg Lüdtke
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