Klimaschutz To Go

In Partnerschaft mit der Kampagne „Klima sucht Schutz“, gefördert vom Bundesumweltministerium, macht es Ihnen Die Allianz Dresdner Bauspar AG einfach. Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit wenig Aufwand viel für den Klimaschutz tun können und auch noch Geld sparen. Mit diesem Heft können Sie einfach loslegen. Wie viel Sie sparen und ob Sie anfangs etwas Geld investieren müssen, sehen Sie bei jedem Tipp auf einen Blick.

Wenn Sie Ihre eigenen vier Wände einer gründlichen Energie-Verjüngungskur unterziehen, können Sie zusätzlich den Energieverbrauch nachhaltig senken, Geld sparen und sind langfristig weniger von Preissteigerungen bei Gas, Öl und Strom betroffen. Bausparen ist dafür eine willkommene zinsgünstige Finanzspritze.

Ihre
Petra Haußmann
Leiterin Vertriebssupport, Allianz Dresdner Bauspar AG

www.energie-bausparen.de

 

Zu viel Fleisch ist Käse

Tierische Lebensmittel fallen bei der persönlichen Klimabilanz spürbar ins Gewicht. Fleisch, Käse und Butter sind in der Herstellung viel energieaufwändiger als Obst und Gemüse. Die größten Klimaschweine sind die Rinder. Für den Anbau ihres Futter werden Wälder gerodet und es wird meist über weite Strecken transportiert. Außerdem entlassen sie erhebliche Mengen des hochwirksamen Treibhausgases Methan in die Atmosphäre. Genug Gründe für ein paar fleischfreie Tage. Der Verzicht muss nicht schmerzen: Der Sonntagsbraten schmeckt dann umso besser.


Weitere Pluspunkte für die Klimabilanz: Frische Lebensmittel aus biologischem Anbau- und achten Sie auf Saisonalität.

 

 

 

 

Wer bremst, verliert

Häufiges Bremsen und Schalten kostet beim Autofahren unnötig Energie. Vorausschauend und niedertourig fahren Sie besser. Es schont Umwelt und Nerven. Motoren laufen zwischen 1.500 und 2.500 Umdrehungen pro Minute am umweltfreundlichsten. Fürs Schalten gilt daher: Ab 30km/h dritter, ab 40 km/h vierter und ab 50 km/h fünfter Gang. Wenn außerdem Ihr Reifendruck optimal eingestellt ist, können Sie leicht ein Fünftel des Kraftstoffs sparen.


Kurzstrecken mit dem Auto fahren schadet übrigens nicht nur dem Klima und der Gesundheit, sondern auch dem Motor. Solange er kalt ist, sind Kraftstoffverbrauch, Schadstoffausstoß und Verschleiß deutlich höher.

 

 

 

Ökostrom – Nichts lieber als das

Ihre CO2-Bilanz könne Sie schon mit einem Gang zum Postkasten deutlich verbessern. Schicken Sie einen Auftrag an einen Ökostrom-Anbieter. Er kümmert sich kostenlos darum, dass Ihr alter Vertrag gekündigt wird und Sie künftig klimafreundlichen Strom beziehen. Die CO2-Emissionen für Ökostrom betragen nur etwa 40 Gramm je kWh, normaler Strom verursacht über 400 Gramm. Wichtig bei der Auswahl des: Das „OK power“ Label oder das „Grüner Strom“ Label stellen sicher, dass der Anbieter den Ausbau Erneuerbarer Energien fördert. Nur so wird mit Ihrem Geld der Öko-Anteil am deutschen Strom-Mix tatsächlich erhöht und die Stromversorgung insgesamt klimafreundlicher.

 

 

 

Nicht nur sauber sondern CO2-fein


Auch ohne gleich eine neue energiesparende Waschmaschine anzuschaffen, können Sie beim Waschen eine weiße Umweltweste haben. Dass die Maschine selbst mit Mengenautomatik nicht nur halbvoll laufen sollte, ist fast schon Allgemeingut. Weniger bekannt: Waschtemperaturen um 30°C reichen meist vollkommen aus. Kaltaktive Waschmittel reinigen sogar bei noch geringen Temperaturen. Probieren Sie außerdem, ob es ohne Vorwäsche geht. Das spart rund ein Viertel der Energie und schont Ihre Kleidung.

 

Wenn Sie auf den Trockner nicht verzichten können, hilft es, vorher gut zu schleudern. Erheblich billiger und ganz klimafreundlich trocknet die Wäsche auf Leine oder Wäscheständer.

 

 

 

 

So kocht es sich besser

Wenig Fleisch und viel frisches Gemüse – das sind klimafreundliche Zutaten. Aber nicht allein was, auch wie Sie kochen, beeinflusst Ihre Klimabilanz. Topf- und Pfannendeckel sind ein heißer Tipp. Mit ihnen brauchen Sie zwei Drittel weniger Energie. Also: Jedem Topf passenden Deckel und außerdem jeder Herdplatte den passenden Topf. So nützen Sie die Wärme besser aus.

 

Auch wenn Sie nur mit Wasser kochen, nehmen Sie nur so viel, wie Sie brauchen. Wasserkocher sparen übrigens gegenüber einem Elektroherd nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

 

 

 

 

Wo liegen Sie?

 

Wie ist Ihr Heizenergieverbrauch: hoch, niedrig oder durchschnittlich? Das wissen Sie nicht? Dann geht es Ihnen wie vielen. Schade, denn Heizen verbraucht im Haushalt die meiste Energie – deswegen kann man hier auch viel einsparen. Werfen Sie also einen Blick in Ihre letzte Heizkosten-Abrechnung. Mit dem sogenannten Heizspiegel können Sie Ihren Heizenergieverbrauch und Ihre Heizkosten mit anderen zentralbeheizten Gebäuden vergleichen, getrennt nach Öl, Gas und Fernwärme. Detaillierte Ergebnisse liefert das Heizgutachten. Ist Ihr Verbrauch erhöht, sollten Sie handeln: Als Mieter können Sie etwa Heiz- und Luftverhalten optimieren und als Eigentümer Ihre Möglichkeiten für eine Modernisierung prüfen.

 

 

Der Letzte macht das Licht aus

 

Brennt an Ihrem Fernseher, dem DVD-Player oder der Spielkonsole permanent ein Licht? Ist das Netzteil des Deckenfluters warm oder brummt? Und haben der PC und die Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Energie, die Sie sich sparen können. Mit einer Steckdosenleiste mit Schalter oder einer funkgesteuerten Steckdose schalten Sie alle „heimlichen Verbraucher“ komplett aus.

 

Achten Sie bereits beim Neukauf darauf, ob sich Geräte vollständig vom Netz trennen lassen. Besonders billige Geräte verbrauchen zudem im Standby oft unverhältnismäßig viel Strom. Über die Lebensdauer gesehen sind solche Energieverschwender dann teuer als effiziente Geräte.

 

 

 

 

 

Tipp für Warmduscher

 

Kalt duschen ist sogar für den engagierten Klimaschützer wenig attraktiv. Aber mit normalen Duschköpfen rauschen jede Minute zwischen 15 und 18 Litern warmes Wasser in den Abfluss. Sie glauben uns nicht? Testen Sie es mit Hilfe eines 10-Liter-Eimers. Die Lösung ist ein guter Wasserspar-Duschkopf. Er sorgt nicht nur für ein gutes Duschgefühl, sondern spart auch erheblich Wasser, indem er dem Wasserstrahl mehr Luft beimischt. So kommen Sie mit der Hälfte aus. Den Duschkopf oder auch einen Durchflussbegrenzer können Sie leicht selbst aufschrauben.

 

 

 

 

Warum in die Ferne schweifen

 

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres, aber nicht unbedingt die klimafreundlichste. Das gilt besonders für Flugreisen. Jeder Flug verursacht erhebliche Mengen an Treibhausgasen. Wenn Borkum für Sie keine Alternative zu Bali ist, oder Sie Ihr Ziel nicht mit dem Zug erreichen können, bleibt noch der freiwillige Beitrag für Ausgleichsmaßnahmen. So können Sie den verursachten Klimaschaden kompensieren. Das Geld fließt in Klimaschutzmaßnahmen und leistet oft noch einen Beitrag zur Entwicklungshilfe. Düsseldorf – Mallorca und zurück kosten weniger als 20 Euro. Bei den günstigen Flugreisen sprengt das also keineswegs die Urlaubskasse.

 

 

 

 

Nicht ganz dicht

Kennen Sie das: Sie sitzen im beheizten Zimmer und Ihnen ist trotzdem kalt? Mit Hilfe eines brennenden Teelichts können Sie (bitte vorsichtig!) testen, ob Zugluft das Problem ist. Über undichte Fenster und Türen dringt der kalte Hauch in Ihre Wohnung und es entweicht teure Heizwärme. Füllen Sie Spalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Bei Doppelfenstern nur den inneren Flügel abdichten, sonst sammelt sich Kondenswasser im Scheibenzwischenraum und Feuchtigkeitsschäden entstehen. Auch nach dem Abdichten sollten Sie das regelmäßige Lüften nicht vergessen.

 

 

 

 

Sie leben länger und sehen gut aus

Mit Energiesparlampen können Sie ganz einfach Geld sparen. Fürchten Sie sich vor dem vermeintlich ungemütlichen Licht? Diese Sorge ist unbegründet, wenn Sie die Lichtfarben Warmweiß oder Extra-Warmweiß wählen. Auch in der Form sind die stromsparenden kaum noch von herkömmlichen Glühbirnen zu unterscheiden. Der Austausch von Glühbirnen und Halogenlampen senkt den Stromverbrauch in Ihrer Wohnung erheblich. Besonders dort, wo länger als eine halbe Stunde am Tag Licht brennt, sind Energiesparlampen eine gute Wahl. Gerade im Kommen sind die sehr sparsamen LED-Lampen. Sie eignen sich bislang aber eher für die Effektbeleuchtung als Ersatz für Halogenstrahler.

 

 

 

 

Warm eingepackt

Ist es in Ihrem Heizungskeller sehr warm? Vermutlich sind dann die Heizungs-und- Warmwasserrohre noch ungedämmt. Laut Gesetz sogar eine Ordnungswidrigkeit! Und ärgerlich dazu: Ein großer Teil der Wärme verpufft im Keller, anstatt Ihr Wohnzimmer gemütlich zu beheizen. Sie können das leicht ändern. Material für das Isolieren von Rohrleitungen finden Sie in handlichen, geraden Stücken im Baumarkt. Winkel können Sie ganz einfach mit einem Messer zuschneiden und Verbindungsstellen mit selbstklebendem Aluband umwickeln.

 

 

 

 

Meine Heizung hat frei

Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer? Klar, Sie wollen morgens oder beim Nachhausekommen nicht frieren. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anpassen. Die Nachtabsenkung auf 15 Grad können Sie auch tagsüber nutzen, wenn Sie regelmäßig außer Haus sind. Bei zentralbeheizten Häusern können Sie Ihre individuellen Heizzeiten bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. So können Sie 15 Prozent der Heizenergie sparen.

 

 

 

 

Nächstes Mal wird alles anders

 

Verweigern Waschmaschine, Herd oder Kühlschrank ihren Dienst, nutzen Sie die Chance für einen Neuanfang: Holen Sie sich energieeffiziente Geräte ins Haus. Zu erkennen am Energieeffizienzlabel A. Bei Kühl-und Gefriergeräten ist A++ die beste Wahl, A inzwischen nur noch drittklassig. Da es auch innerhalb der Klassen große Unterschiede gibt, vergleichen Sie die Verbrauchsangaben. Und überlegen Sie, ob das Gerät überhaupt Ihrem Bedarf entspricht.

 

Mehrkosten bei der Anschaffung machen sich meist langfristig über die gesparten Euros bei der Stromrechnung bezahlt. Bei Kühlgeräten lohnt sich sogar oft der Ersatz noch funktionstüchtiger Geräte – bei richtiger Entsorgung auch für die Umwelt.

 

 

 

 

Ein Blick, der lohnt

 

Ihre Heizkörper fiepen oder gluckern? Oft schafft das Entlüften der Heizkörper Abhilfe. Wenn jedoch nicht alle Heizkörper mit ausreichend Wasser versorgt werden und trotz aufgedrehtem Ventil kühl bleiben, muss ein Fachmann ran. Mit einer richtig eingestellten Heizanlage können Sie zehn bis 20 Prozent Energie sparen.

 

Lassen Sie bei der Gelegenheit auch Ihre Umwälzpumpe prüfen: Bei alten Heizanlagen sind diese Geräte fast immer versteckte Stromfresser. Entweder sind sie zu groß ausgelegt, laufen unnötig auf höchster Stufe, nachts oder ganzjährig, unabhängig vom Heizbetrieb. Moderne Pumpen verbrauchen oft nur ein Fünftel des Stromes.

 

 

 

 

Über co2online

 

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online betreut seit 2004 die Kampagne „Klima sucht Schutz“, die vom Bundesumweltminister gefördert wird. Mit verschiedenen Angeboten, wie z. B. Heizgutachten und Energiespar-Ratgebern im Internet, helfen wir dem Einzelnen, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen und seine persönliche CO2-Bilanz zu verbessern.


Sie möchten uns gern persönlich kennenlernen? Dann besuchen Sie uns auf dem ältesten Polarforschungsschiff Grönland. Jedes Jahr gehen wir mit der Crew auf Tour und informieren in verschiedenen deutschen Häfen über Klimawandel, regionale Klimafolgen und realisierbare Handlungsmöglichkeiten. Die Termine der Grönlandtour und weitere Aktionen finden Sie unter www.klima-sucht-schutz.de.

Gerade dort, wo Sie zunächst investieren müssen oder die Ersparnis nicht gleich sichtbar ist, können Sie sich durch zusätzliche Anreize motivieren. Versuchen Sie etwa, Ihren bisherigen Stromverbrauch zu unterbieten und gönne Sie sich mit dem gesparten Geld etwas Schönes: Einen tollen Ausflug oder ein Abendessen in einem besonderen Restaurant.


Wir helfen Ihnen dabei. Verwenden Sie den nebenstehenden Code für unser Energiesparkonto. Damit können Sie ein ganzes Jahr kostenlos und bequem Ihre persönliche Energiebilanz für Strom und Heizenergie berechnen und Ihre Erfolge messen. Beachten Sie, wie Sie Ihren Energieverbrauch und Ihre CO2-Emissionen senken.

 

         Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!


Energie-Bausparen


Die Allianz Dresdner Bauspar AG unterstützt mit ihrer Initiative „Energie-Bausparen“ energetische Ideen rund um Ihre eigenen vier Wände.


Denn in den eigenen vier Wänden – und nicht etwa im Straßenverkehr oder der Industrie – wird in Deutschland der größte Teil der Energie verbraucht. Umwelt- und energiebewusste Planen sowie wirtschaftliches Bauen gewinnen somit immer mehr an Bedeutung. Der Klimaschutz und steigende Energiepreise sind daher gute Gründe, in den eigenen Wänden zu investieren.


Oft sind energetische Modernisierungen mit erheblichen Kosten verbunden. Dabei muss – trotz Förderungen und Zuschüssen – der Immobilienbesitzer die Investitionen selbst aufbringen. Gut, wenn Sie heute schon an morgen denken. Mit dem Bauspardarlehen mit von Anfang an garantierten Konditionen.

 

Je nach Tarif sichern Sie sich einen Bauspardarlehenszins ab 1,95% nominal pro Jahr (2,18% - 2,65% effektiver Jahreszins) für Ihre energetische Sanierung. Gegebenenfalls können Sie zusätzlich staatliche Bausparförderungen in Anspruch nehmen und zusätzlich vermögenswirksame Leistungen Ihres Arbeitgebers einfließen lassen.

 

Wer es eilig mit dem Modernisieren hat, der kann eine Bauspar-Sofortfinanzierung über die fehlende Summe erhalten – bis zu 100.000 Euro für bauliche Energie- und Umweltschutzmaßnahmen. Auch hier profitieren Sie von niedrigen Zinsen, Zinssicherheit über die gesamte Laufzeit und bleiben flexibel bei der Rückzahlung des Darlehens.


Wertvolle Tipps und Online-Ratgeber zu den Themen Klimaschutz, Energiesparen, Förderung und Energie-Bausparen uvm.
finden Sie unter www.energie-bausparen.de.

 

www.co2-rechner.wwf.de

Meine Heizung hat frei 

 

Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer? Klar, Sie wollen morgens oder beim Nachhausekommen nicht frieren. Das müssen Sie auch nicht, wenn Sie die Betriebszeiten der Heizung Ihrem Bedarf anpassen. Die Nachtabsenkung auf 15 Grad können Sie auch tagsüber nutzen, wenn Sie regelmäßig außer Haus sind. Bei zentralbeheizten Häusern können Sie Ihre individuellen Heizzeiten bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. So können Sie 15 Prozent der Heizenergie sparen.

 

 

 


             Programmierbare Thermostatventile:

             30 bis 50 Euro je Heizkörper

 


            In einer 70 qm-Altbauwohnung spart

            der Ersatz von über 15 Jahre alten

            Thermostatventile pro Jahr 150 Euro

 

780 kg CO2 pro Jahr

 


www.klima-sucht-schutz.de/thermo.html