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Siegel DNP 2016_1

 

 

BNE-Auszeichnung 2019

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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Kindertagesstätten Alheim

 
Unsere neue Internetpräsenz ist ab sofort unter www.kita-alheim.de für Sie online abrufbar. 

 

 

Einrichtungen

Baumbacher Weltentdecker

Haus der kleinen Füße

Kinderkrippe "Traumland"

Kinderkrippe "Regenbogen"

 

 

Begrüßung durch den Träger der Einrichtungen

Liebe Eltern,

liebe Leserinnen und Leser!

 

Die Anforderungen an die Dorf- und Stadtentwicklung in unserer schnelllebigen Zeit steigen stetig. Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine attraktive, moderne und familienfreundliche Gemeinde, die ihre Bedürfnisse erfüllt. Hierbei handelt es sich besonders um Lebens- und Wohnqualität, sprich die soziale Infrastruktur wie Vereinsleben, Kindergärten und Schulen, eine saubere und gesunde Umwelt, ebenso wie das Vorhandensein von Arbeitsplätzen oder zumindest deren schnelle Erreichbarkeit über einen intakten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

 

Als Bürgermeister von Alheim steht eine zielorientierte Zukunftsplanung für eine nachhaltig gestärkte Gemeinde und für deren Einwohner im Mittelpunkt meiner Arbeit. Denn die Dörfer, Städte und Gemeinden in der ländlichen Struktur sind als Lebens- und Arbeitsraum die Zukunft der Bevölkerung.

 

Modern und aufgeschlossen setzen wir in Alheim zudem auf eine nachhaltige Bildung von Jung bis Alt. Das wir auch hier auf dem richtigen Weg sind, bescheinigte uns im Jahr 2008 das Nationalkomitee der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, als dieses Alheim als die erste Gemeinde im Bundesgebiet 2008 und 2009 auszeichnete (weitere Auszeichnungen in den Folgejahren folgten).

 

Als Teil der ZuBRA-Bildungsregion ist unsere Gemeinde stark vernetzt mit den umliegenden Städten und Gemeinden und dem Umweltbildungszentrum Licherode – und nimmt selbst unter dem kommunalen Dach in Sachen Nachhaltigkeit und Schaffung von innovativen Wegen eine Vorreiter-Rolle ein und gilt als Lernort, der mit hochkarätigen Auszeichnungen ausgestattet ist.

 

Zudem wurde 2017 Alheims Lebensaufgabe „Pflicht zur Nachhaltigkeit mit Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltige Bildung“ aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Gemeindevertretung in die Hauptsatzung der Gemeinde Alheim aufgenommen.

 

Durch stetige Weiterentwicklung und hohe Qualitätsorientierung wird nunmehr eine pädagogische Tagesbetreuung für Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt im unseren Kindertagesstätten umgesetzt. Schreibt das hessische Kindergartengesetz für die Betreuung von 25 Kindern in der Gruppe lediglich eine Erzieherin plus Hilfskraft vor, so werden bei uns in Alheim Ihre Kinder von zwei Erzieherinnen qualifiziert betreut.

 

Hinzu kommen Modernisierung und bauliche Verbesserungen der Kitas „Haus der kleinen Füße“ und „Baumbacher Weltentdecker“. So wurde im Jahr 2009 eine energetisch und funktionale Sanierung in der Kindertagesstätte in Heinebach durchgeführt, die mit dem Deutschen Solarpreis 2009 ausgezeichnet wurde. In Baumbach stehen durch den Neubau des Feuerwehrgerätehauses auch zukünftig bauliche Veränderungen an.

 

Wir reden nicht nur davon, dass unsere Kinder der kostbarste Schatz unserer Gesellschaft sind, sondern wir handeln auch danach. In unseren Kindertagesstätten können die Kinder mit den unterschiedlichsten Entwicklungsvoraussetzungen gemeinsam lernen und werden bei ihrer Weiterentwicklung individuell unterstützt.

 

Das Grundrecht eines Kindes auf Bildung und Gesundheit kann nur gelöst werden, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Und nur wenn auch alle Einrichtungen und Institutionen einer Kommune für Kinder und Familien zusammenarbeiten, können alle Kinder gleichermaßen gefördert werden.

 

Auch der Übergang von den Kindertagesstätten in die Grundschule wird bestens vorbereitet. Zentrales Element eines gelungenen Übergangs ist der gemeinsame Blick der Bildungsinstitutionen „Kindertagesstätte“ und „Schule“ auf das Kind. Erzieherinnen und Lehrer sind hierbei gefordert.

 

Unser Ziel - Kindertagesstättenleitung, Elternbeiräte sowie die politische Gemeinde - ist, dass die Aktivitäten und Übergänge zwischen Schule und Kindertagesstätte aus „einem Guss“ entwickelt und auf der Grundlage eines gemeinsamen, pädagogischen Grundverständnisses konzeptionell abgestimmt werden müssen. Diese Aufgabe können wir nicht allein leisten, sondern wir benötigen dabei auch Sie als Eltern, die in der Übergangsphase ihre Vorstellungen an passender Stelle klar und deutlich einbringen.

 

Beide Bildungseinrichtungen in unserer Kommune müssen immer wieder auf die Zukunft getrimmt werden, denn mittlere und große Unternehmen bestätigen, dass in Gemeinden und Regionen mit ausgeprägten „weichen“ Standortfaktoren - und dazu gehören schwerpunktmäßig auch Kindergarten- und Schulangebote - gute Arbeitskräfte leichter zu bekommen und langfristig zu binden sind.

 

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass auch Unternehmen solche Orte bei der Ansiedlung bevorzugen.

 

Wir wollen und wir müssen weiterhin die Grundlagen dafür schaffen, dass unsere Bildungssysteme und Einrichtungen dafür sorgen, dass unsere aufstrebenden Gewerbebetriebe hoch qualifizierte Fachkräfte aus Alheim und der näheren Region einstellen können.

 

Die gemeinsamen Gesprächsrunden mit den Elternbeiräten der Kitas, dem Förderverein der Lindenschule, Elternbeirat der Lindenschule, dem Umweltbildungszentrum Licherode, der Schulleitung der Lindenschule Alheim und den Teams in den Kitas und der Kita-Leitung Alheim und mit mir als Bürgermeister tragen dazu bei, dass unsere gemeinsamen, aber auch die UN-Dekaden-Ziele erreicht werden, denn:

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

 

Mit unserem hervorragend ausgebildeten Personal sind wir der Überzeugung, dass unsere Kindertagestätten „Haus der kleinen Füße“, „Kinderkrippe Traumland“, „Kinderkrippe Regenbogen“ und „Baumbacher Weltentdecker“ nicht nur einfach Aufbewahrungsorte für Kinder sind, sondern sie mit unseren hervorragenden Bildungsangeboten und Projekten als Bildungsorte wie „Leuchttürme“ in unserer Pro Region Mittleres Fuldatal erstrahlen lassen.

 

Ihr

 

Bürgermeister Georg Lüdtke