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Siegel DNP 2016_1

 

 

BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

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Gemeinde der UN-Weltdekade

 

 

Urkunde

 

 

 

Zum vierten Mal als Gemeinde der Weltdekade 2014 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet

 

In einem Festakt im Gesellschaftshaus des Palmengartens in Frankfurt am Main wurden am 25. November 2013 sechs Städte und Gemeinden als "Offizielle Kommunen der UN-Dekade" ausgezeichnet. Und dies bereits zum vierten Mal, wo die Gemeinde Alheim als „Gemeinde der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurde. In der Laudatio des Vorsitzenden des Deutschen Nationalkomitees für die Dekade der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Gerhard de Haan hieß es: „Wie Bildung für nachhaltige Entwicklung konkret in die Praxis umgesetzt werden kann, zeigt die nordhessische Gemeinde Alheim in eindrucksvoller Weise. Seit der dritten Auszeichnung als Kommune der Weltdekade hat sich Alheim hoch motiviert engagiert und stetig weiterentwickelt.

 

So wurde in den letzten Jahren durch aktives Engagement der Alheimer Akteure ein Prozess in Gang gesetzt, der der Gemeinde viel Aufmerksamkeit und Anerkennung von außen zu teil werden lässt. Dies bestätigen die unterschiedlichen Auszeichnungen seit der letzten Wiederbewerbung. Für all diese Aktivitäten wurde in Alheim ein grundlegendes, ökologisches, soziales und ökonomisches Leitbild mit dem Titel „Alheim – voller Energie!“ entwickelt. Dieses Leitbild umfasst die fünf großen Bereiche: Soziale Energiewende, wirtschaftliche Stärkung, nachhaltige Bildung von Jung bis Alt, Schaffung einer Energie- /Gesundheits- und Bildungsregion ZuBRA (Zusammenarbeit Bebra, Rotenburg und Alheim) und Generationen-Netzwerk Alheim. In fast allen kommunalen Handlungsfeldern hat sich BNE mittlerweile etabliert und wird in der ZuBRA und der Pro Region Mittleres Fuldatal als auch darüber hinaus netzwerkartig und zielorientiert ausgebaut. Die bisher erreichten Ergebnisse bzw. die umgesetzten Projekte sind in einer breiten Palette von Handlungsfeldern verortet. Der Schwerpunkt im Bildungsbereich liegt in Alheim nach wie vor auf dem Elementarbereich. So hat sich BNE in den Kitas und Kinderkrippen netzwerkartig ausgebreitet und ist gelebter Bestandteil des Alheimer Kindertagesstättenkonzeptes und darüber hinaus, z.B. in der Seniorenarbeit. Jedes Jahr wird in der Kindertagesstättenarbeit das Kindergartenjahr unter ein bestimmtes Thema gestellt, anhand dessen die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit herausgearbeitet werden. Inzwischen haben sich 27 außerschulische Lernorte etabliert, an denen die Kinder die vielfältigen Bereiche der BNE naturnah erleben können.

 

Als weiteren Schwerpunkt hat die Gemeinde Alheim das generationenübergreifende Lernen definiert. Derzeit wird das „Altenhilfe- und Generationen-Netzwerk Alheim“ aufgebaut. Im Ortsteil Heinebach ist ein neuer, sozialer Innerortskern mit den Einrichtungen „Haus der Generationen“, Seniorenwohnanlage „Wohnkonzept 55+“, „Kindertagesstätte Haus der kleinen Füße & Kinderkrippe Traumland“ sowie das „FamilienVitalZentrum“ entstanden. Jede Einrichtung bietet Veranstaltungen zum Thema BNE für die Bevölkerung an. Viele Eltern, Großeltern und andere Alheimer Bürgerinnen und Bürger leisten Beiträge zur Umsetzung des Themas. Senioren-Umwelttrainer werden im Umweltzentrum Licherode als Multiplikatoren ausgebildet und geben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten adäquat an Kinder und Jugendliche weiter. Sie werden auch als Lernbegleiter eingesetzt, um den Kindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu erleichtern. Das generationenübergreifende Kooperationsnetzwerk wächst ständig. Wie ein „roter Faden“ zieht sich das Motto „Von Jung bis Alt“ durch das BNE-Bildungskonzept der Gemeinde Alheim. Die Fortschritte in der kleinen Gemeinde, insbesondere in Hinblick auf die strukturelle Verankerung der BNE in allen Bildungsbereichen der Gemeinde sowie die Vernetzung mit der ZuBRA Region

betreffend, sind beachtlich.“