Schriftgröße ändern:
normal  groß  größer 
 
 

Siegel DNP 2016_1

 

 

BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

Teilen auf Facebook   Drucken
 

2. Interessententreffen

Pressemitteilung der zweiten Interessentenveranstaltung

 

Das Zweite Interessententreffen für eine Nachbarschafts- und Generationenhilfe in Alheim war geprägt von einer vertieften Gesprächsatmosphäre.

 

An vier eingerichteten Gesprächstischen waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Montagabend im Haus der Generationen in Heinebach zu Gesprächs- und Diskussionsrunden eingeladen, um der Nachbarschaftshilfe in Alheim eine konkretere Gestalt zu geben.

 

Bürgermeister Georg Lüdtke gab seiner Freude Ausdruck, dass die Idee seit Beginn der Veranstaltungen in Alheim eine große Verbreitung erfahren hat und er in vielen Einzelgesprächen und Besuchen ermutigt werde, an dieser Idee weiter zu arbeiten.

 

Unter Moderation von Stephan Wachsmuth von der „Koordinierungsstelle Generationenhilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg“ luden die sogenannten „Gesprächspaten“ dann an ihre Thementische zur Erörterung ein:

 

Frau Barbara Stahl sammelte an ihrem Tisch die Ideen und Einfälle zu den „Hilfsangeboten und Unterstützungsnachfragen“. Vieles ließ sich hier unter Haus- und Gartenarbeit, Fahrdienste und Lernhilfen einordnen. Aber auch die verschiedensten Angebote zur Betreuung wurden herausgearbeitet. Wichtig war den Teilnehmern die Hilfe für Menschen ohne familiäre Einbindung.

 

Herr Wolfgang Viereck führte an seinem Gesprächstisch in die „Ausgestaltung eines Nachbarschaftsvereins“ ein und konnte in seiner Zusammenfassung dann neben dem Thema Organisation auch Erfordernisse von Kompetenz, der Ausstattung und zur Beratungsfähigkeit als Ergebnisse der Gespräche präsentieren. Die Einbindung des Bürgerservicebüros wurde gewünscht.

 

Herr Volker Nöding erarbeitete mit seinen Gesprächspartnern die Fragen zum „Marketing des Nachbarschaftsvereins“. Eine große Rolle spielte hier die Namensfindung, die möglicherweise in einem Wettbewerb in Alheim ihre Fortsetzung finden sollte. Ein erster Vorschlag wurde mit BAUM entwickelt: „Bürger Alheim unterstützen Menschen“. Aber auch Fragen der Öffentlichkeitsarbeit von der „Mund zu Mund-Webung“ bis zur richtigen Flyer-Auslage wurden beleuchtet.

 

Herr Hartmut Albrecht befasste sich mit der „Vernetzung in der Gemeinde“. Dabei stand für die Gesprächsteilnehmer im Vordergrund, „die Bälle so flach wie möglich zu halten“. Die Generationenhilfe solle für die Menschen da sein und keinen unnötigen Verwaltungsaufwand bringen. Die Notwendigkeit von Gremienarbeit und ein Veranstaltungsmanagement waren hier ebenfalls Themen, wie auch das Erfordernis über soziale Ansprachen den Besonderheiten der einzelnen Ortsteile Alheims gerecht zu werden.

 

Die Einzelergebnisse aus den Gesprächsrunden werden in den nächsten Tagen als Dokumentation auf der Homepage der Gemeinde Alheim veröffentlicht.

 

Georg Lüdtke zeigte sich überrascht, wie viel Gutes in solch kurzer Zeit von den Alheimern erarbeitet wurde und kündigte die Aufbereitung der Ergebnisse für das Dritte Interessententreffen Anfang November an. Er verband damit die Hoffnung, schon zu diesem Termin eine Generationenhilfe für Alheim auf den Weg bringen zu können.

 

gez.

Stephan Wachsmuth