Schriftgröße ändern:
normal  groß  größer 
 
 

Siegel DNP 2016_1

 

 

BNE Auszeichnung Kommune 2016

 

UNESCO-Weltaktionsprogramm

Teilen auf Facebook   Drucken
 

ZuBRA-Bildungsrahmen

Alheim wurde für seine hervorragende Bildungsarbeit zum Thema Nachhaltigkeit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Modellkommune der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Um die nachhaltigen Denk- und Handlungsansätze zu verstetigen, die die UN-Dekade gelegt hat, wurden die BNE-Modellkommunen mit einem Qualitäts-sicherungsprogramm unterstützt. Schnell stellte sich heraus, dass Alheim als kleine Gemeinde zwar viele Impulse geben kann und bereits gegeben hat, eine dauerhafte Verankerung des Themas Nachhaltigkeit aber nur in einem größeren Rahmen möglich ist, denn dazu gehören auch weiterführende Schulen und andere Bildungs- und Ausbildungsstätten.

 

Mit der Interkommunalen Zusammenarbeit ZuBRA – Bebra, Rotenburg an der Fulda und Alheim - gibt es bereits eine übergeordnete Einheit, die einerseits groß genug ist, um sehr viele Facetten der Nachhaltigkeit aus sich heraus selbst abzubilden, andererseits nicht zu groß, damit die Aktivitäten und Vernetzungen nicht unüberschaubar werden. Auch in den anderen beiden ZuBRA-Kommunen sind viele Bildungseinrichtungen zuhause, die sich in Richtung Nachhaltigkeit ausgerichtet haben oder dies tun möchten.

 

Daher teilt die Gemeinde Alheim die Chance der BNE-Qualitätssicherung mit Bebra und Rotenburg. In vier Veranstaltungen sammelten Bildungs-Akteure aus den ZuBRA-Kommunen Impulse und Ideen für eine nachhaltige Entwicklung in der ZuBRA, die nun in einem gemeinsamen Bildungsrahmen  festgehalten und umgesetzt werden sollen.

 

Mit dem vorliegenden Bildungsrahmen für eine nachhaltige Entwicklung betreten die ZuBRA-Kommunen Neuland. Sie wollen den Versuch wagen, gemeinsam mit den hier schon vielfältig vorhandenen Bildungs- und Lernorten das Bewusstsein für Nachhaltiges Handeln in allen Lebensbereichen zu fördern.

 

Der ZuBRA-Bildungsrahmen ist zugleich Dokumentation und Programm. Er fasst die Ergebnisse zusammen, die 2011 und 2012 in 4 Workshops mit insgesamt über 100 Vertretern aus Politik und Bildungseinrichtungen ZuBRAs sowie weiteren Interessierten erarbeitet wurden. Er soll aber auch einen Prozess anstoßen helfen, der in vielen kleinen Schritten zu nachhaltigerem Denken und Handeln in der ZuBRA führt.

 

Alle Bewohner ZuBRAs sind herzlich eingeladen, mitzugehen auf diesem Weg, unabhängig von Alter oder Herkunft, Bildungsstand oder Tätigkeit. Wir begreifen Bildung als einen fortlaufenden, niemals abgeschlossenen Prozess. Allein notwendig ist eine grundlegende Neugier, was nichts anderes bedeutet als der Wunsch, immer weiter dazuzulernen. Jeder, der diese Neugier in sich spürt, ist eingeladen, die ZuBRA-Bildungslandschaft anhand des vorliegenden Bildungsrahmens zu erforschen, die Möglichkeiten, die sie bietet, für sich zu nutzen und die Bereicherung zu erfahren, die eine nachhaltige Denk- und Lebensweise mit sich bringt.

 

Den Entwurf des ZuBRA-Bildungsrahmen können Sie hier nachlesen.