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Volles Haus beim Alheimer ReparaturCafé

Alheim, den 03.03.2020

„Ach du Schreck, so viele Besucher, damit hätte ich nicht gerechnet“ – diese Worte konnten wir bei unserem ersten ReparaturCafé in diesem Jahr nur zu oft hören. Und tatsächlich hatte sich der Besucherantrag auch schon bei den Voranmeldungen abgezeichnet. Fast 30 Gäste wartenden mit den defekten Gegenständen darauf, von den sechs Reparateuren geholfen zu bekommen. Wolfgang Schmidtkunz, Mitarbeiter des Bauhofs und gelernter Elektriker, sprang auf Anfrage mit ein und fühlte sich im „Team der Reparateure“ wohl.

 

Die Vielfalt der mitgebrachten Gegenstände war wieder einmal beeindruckend und reichte von Bügeleisen, Lampen, elektrischen Zahnbürsten, Drucker, Kassettenrecorder, Küchenmaschine bis hin zum Waffeleisen.

 

Nähmaschinen sind immer wieder beliebte Reparatur-Gegenstände, die sich bei unserem Nähmaschinen-Spezialist Horst Schlüter-Bodenstein in den besten Händen befinden. Doch dauerten die Reparaturen leider auch etwas länger, denn der Fehler musste bei den guten Stücken erst einmal gefunden werden. Deshalb ist es ganz wichtig, dass immer – nicht nur bei den Nähmaschinen – die Betriebsanleitung mitgebracht wird.

 

Eine Kaffeemaschine funktioniert wieder, weil sie nur falsch zusammengesetzt war. Das Innenleben von zwei Staubsaugern wurde gereinigt und anschließend waren auch diese wieder einsatzfähig. Zwei Waffeleisen konnten aufgrund des hohen Alters und der fehlenden Ersatzteile leider nicht repariert werden. Heinrich Kamper lötete Lichterketten und bei einem Wasserkocher wurden die oxidierten Kontakte gereinigt. Aber hier wurde der Tipp gegeben „das gute Stück funktioniert zwar wieder, aber lassen sie es nicht unbeobachtet.“ Manfred Poser beschäftigte sich mit einem Mixer eines Mannes aus Dankerode. Leider konnte das Gerät vorerst nicht repariert werden. Aber Herr Poser telefonierte in der darauffolgenden Woche nochmals dem Herrn und es wurde das im Antrieb für den Schnellschneidstab abgebrochene Teil entfernt und das Gerät lief wieder. Er war zufrieden, weil das laute Geräusch weg war und meinte „hört sich gut an.“

 

Ein Heinebacher Bürger brachte einen Kreuzlinien-Laser mit Wackelkontakt mit, der nur bedingt repariert wurde, weil das entsprechende Spezialwerkzeug fehlt und der Laser auch vom Hersteller so gebaut wurde, dass er nicht geöffnet bzw. repariert werden kann.

 

Glücklich ging eine Frau aus Morschen nach Hause, denn Karlheinz Schulz konnte ihr gleich vier Ringe weiten, so dass sie diese jetzt wieder tragen kann.

 

Sogar zwei Gegenstände von namhaften Herstellern erwiesen sich beim Öffnen des Gehäuses als nicht Original – sondern als nachgemachte Produkte.

 

Der Thermomix einer Heinebacher Besucherin war bei Joachim Prokoph in guten Händen und sie sagte glücklich „das Gerät wurde das erste Mal von einem Mann angefasst und jetzt geht er wieder.“

 

Zeit zum Plaudern blieb allen Besucherinnen und Besuchern und bei Kaffee und Kuchen konnte man die Wartezeit gut überbrücken. Aber auch fleißig mitgeholfen wurde. So schnappte sich Karl Wacker das Geschirrhandtuch und trocknete mit ab. „Das mache ich zu Hause auch immer“ sagte er und schnell war der Abwasch erledigt. Es herrschte ein tolle Stimmung, viel Gesprächsstoff war da, weil sich einige Besucher/innen schon lange nicht mehr gesehen hatten. Eine Besucherin verabschiedete sich mit den Worten „es war toll, mir hat es sehr gut gefallen und ich werde sie weiterempfehlen.“

 

DANKE an unsere Reparateure

 

Bianca Schmidt

 

Foto: Karlheinz Schulz repariert einen Staubsauger

Fotoserien zu der Meldung


Reparatur-Café am 28.02.2020 in Heinebach (03.03.2020)