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Reparatur-Café war voller Erfolg

Alheim, den 12.03.2018

Die Idee der Reparatur-Cafés stammt aus den Niederlanden und versteht sich als ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. In geselliger Runde versuchen wir, so viele Geräte wie möglich vor dem vorzeitigen Aus zu bewahren. Und so trafen die drei ehrenamtlichen Reparateure Joachim Prokoph, Volker Horn und Horst Schlüter-Bodenstein am Freitag, 23.02.2018 auf 18 Bürgerinnen und Bürger aus Alheim, Morschen, Lispenhausen, Bebra und Ludwigsau, um gemeinsam mit den Besitzern deren defekte Gegenstände wieder zum Laufen zu bringen.

 

Gleich zu Beginn hatte eine Dame aus Bebra Joachim Prokoph eine schwierige Aufgabe gestellt. Nach langem gemeinsamem Tüfteln war ihr altes Röhrenradio tatsächlich wieder zu gebrauchen. Gleich nach dem Wochenende erhielten wir im Rathaus einen Anruf mit der Bitte weiterzugeben „das Radio läuft und sie möchte sich ganz herzlich bei dem Reparateur bedanken“. Eine Heinebacherin hatte eine Aufgabe für viele Besucherinnen und Besucher mitgebracht – ihre Nähmaschine lief nicht mehr so gut wie früher, aber unser Reparateur Horst Schlüter-Bodenstein bekam sie mit viel Unterstützung wieder flott. Das Interessante dabei war, dass ein Besucher dafür als Übersetzer der englischen Gebrauchsanweisung einsprang und zwei anwesende Nähmaschinen-Expertinnen mit Tipps und Tricks zum Gelingen beitrugen. Ein Gemeinschaftsprojekt, das die Idee des Reparatur-Cafés sehr lebendig werden lässt.

 

Weitere gemeinsame Projekte waren Lampen, ein Wasserkocher, Verstärker, Kaffeemaschine, Staubsauger, Küchenmaschine, Uhr, Plattenspieler und CD-Player, zu deren Reparatur auch Volker Horn erheblich beitragen konnte.

 

Eine Besucherin, deren defekter Gegenstand nicht mehr repariert werden konnte, ging trotz alldem zufrieden nach Hause „ich hatte einen tollen Nachmittag, habe viele nette Menschen kennen gelernt und mich selbst am Reparieren versucht. Dass meine Kaffeemaschine nicht repariert werden konnte ist zwar schade, aber ich kann sie jetzt mit ruhigem Gewissen wegwerfen, weil wirklich nichts mehr zu machen ist.“

 

Die Reparaturen sind kostenlos und die ehrenamtlichen Reparateure geben hierbei Anleitung zur Selbsthilfe. Und auch das leibliche Wohl kommt niemals zu kurz – bei Kuchen und Kaffee lässt sich die Wartezeit gut überbrücken.

 

Eine Garantie, dass alles repariert werden kann, besteht nicht. Die Erfahrungen zeigen, dass die viele Dinge häufig mit wenig Aufwand wieder repariert werden können.

 

Das nächste Reparatur-Café wird am

 

Freitag, 20. April 2018 in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr

im Haus der Generationen, 3-Generationen-Raum, Am Minnstück 2, OT Heinebach,

 

statt.

 

DANKE an unsere ehrenamtlichen Reparateure!

 

Bianca Schmidt & Lena Heilmann