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Alheimer ReparaturCafé

Alheim, den 12.12.2017

Was macht man mit einer Kaffeemaschine, die neu ist und nicht funktioniert? Oder mit einer Küchenwage, die nicht mehr wiegt? Oder einem Staubsauger, der nicht mehr saugt? Wegwerfen? Warum sollte man! Unter dem Motto gemeinsam Dinge wieder auf Vordermann zu bringen anstatt sie weg zu werfen organisierten die Gemeinde Alheim und das Umweltbildungszentrum Licherode jetzt schon das achte ReparaturCafé in Alheim.

 

 

Im Haus der Generationen drehte es sich am 01.12.2017 wieder alles ums Reparieren. Die Idee dabei ist, dass mit Hilfe und unter Anleitung ehrenamtlicher Reparateure die Besucher ihre defekten Sachen wieder funktionstüchtig machen und somit einen Beitrag dazu leisten Müll zu vermeiden und Ressourcen zu sparen.

 

Ob Toaster, Plattenspieler, Staubsauger oder Nähmaschine – wenn die Sachen plötzlich den Geist aufgeben, ist es schwer jemanden zu finden, der die Sachen wieder reparieren kann. Der Handel rät häufig zur Neuanschaffung, da dieser häufig kaum teurer ist als die Reparatur. “Wir werfen unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider ist vielen Menschen das Reparieren abhandengekommen“, sagen die ehrenamtlichen Reparateure.

 

Die Reparaturen sind kostenlos. Ehrenamtliche Reparateure geben hierbei Anleitung zur Selbsthilfe. Bestenfalls kann der Besucher, der mit einem Wackelkontakt am Föhn kommt, dem Besucher mit dem defekten Radio helfen und umgekehrt. Denn auch das ist ein Anliegen der Veranstaltung ReparaturCafé - Menschen auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind.

 

So war ein Besucher der Meinung „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein altes Röhrenradio, einen CD-Spieler, einen Teppichreiniger oder Staubsauger repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.“ Und auch das leibliche Wohl kommt niemals zu kurz – Stollen, Plätzchen und Kaffee lassen die Wartezeit gut überbrücken.

 

Eine Garantie, dass alles repariert werden kann besteht zwar nicht, aber Erfahrungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist und viele Dinge häufig mit wenig Aufwand wieder repariert werden können. Die Wahrscheinlichkeit eines Reparaturerfolges wird umso größer je mehr sich an der Idee beteiligen und ihre Fähigkeiten einbringen.

 

An dieser Stelle möchten wir unseren ehrenamtlichen Reparateuren

 

Joachim Prokoph, Heinz Kamper, Volker Horn, Horst Schlüter-Bodenstein, Dennis Long, Manfred Poser

 

einen ganz herzlichen DANK aussprechen, denn ohne sie wäre unser ReparaturCafé nicht umsetzbar!

 

 

gez.

Bianca Schmidt & Lena Heilmann

 

 

 

 

Fotoserien zu der Meldung


ReparaturCafé 01.12.2017 (12.12.2017)